Schloss-Retter Spendentruhe

Arbeitskreis Spurensuche wird Schloss-Retter: Spende aus Buchprojekt

Solche Überraschungen hat man gerne: Das Schloss-Retter-Spendenkonto wies plötzlich 2.173,63 Euro mehr auf. Des erfreulichen Rätsels Lösung brachte ein Brief an Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld: Der unerwartete Geldsegen für die Sanierung des Schlosses Broich stammt von dem Arbeitskreis „Spurensuche“ Mülheim an der Ruhr.

Der unerwartete Geldsegen für die Sanierung des Schlosses Broich stammt von dem Arbeitskreis �Spurensuche� Mülheim an der Ruhr. F. Wilhelm von Gehlen, Ulrich Gürtler, Rosemarie Mink, Waltraud Mrotzek, Eduard Növermann, Brigitte Riege, Hans Schmitz, Wolfgang Slawinski und Hans-Dieter Strunck hatten sich intensiv mit 400 Jahren Schulgeschichte in unserer Stadt auseinander gesetzt. Ein Buch entstand aus dieser Forschungsarbeit, das auf großes Interesse in der Mülheimer Bevölkerung stieß.

„Der schulgeschichtliche Rückblick beginnt mit der Zeit, als Wilhelm Wirich Herr auf Schloß Broich war“, erklärt Hans-Dieter Strunck in dem Brief des Kreises an die Oberbürgermeisterin: „Dass sein Haus einmal das aller Bürger sein würde, hat er sicher nicht absehen können.“ Weil den Mitgliedern des Arbeitskreises daran gelegen war, dass dieses „Haus“ auch für weitere Generationen in gutem Zustand erhalten bleibt, wurde eine Spende an die Schloss-Retter-Aktion beschlossen. Was Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Inge Kammerichs, Geschäftsführerin der für die Schloss-Sanierung verantwortlichen Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH, gleichermaßen freut – vor allem deshalb, weil „… die Spende aus einem Projekt resultiert, das sich mit einem ebenfalls historischen Thema unserer Stadt befasste und viele interessante Aspekte der 400-jährigen Schulgeschichte Mülheims beleuchtete“, bedanken sie sich bei dem Arbeitskreis: „Damit werden zwei sehr unterschiedliche kulturelle Bereiche unserer Stadt auf eine wunderbare Weise miteinander verknüpft. Und schließlich dient das Schloß Broich nicht zuletzt auch als wichtiger außerschulischer Lernort, an dem ganze Generationen von Mülheimer Schulkindern die Vergangenheit ihrer Stadt hautnah erleben konnten – und weiterhin können sollen.“


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