Verpressung der äußeren Ringmauer zur MüGa (U1 - U3) im Juli 2016.

Große Freude im Schloß Boich: Bund beteiligt sich an Sanierung

Es geht tüchtig voran bei der Sanierung der historischen Karolingerfestung in Mülheim an der Ruhr - auch dank besonderer Schloss-Retter in Berlin.

Der Bereich der nördlichen Ringmauer am Hochschloss und die angrenzende Umgebungsmauer zur MüGa im November 2016.Im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages wurde Ende 2016 bekannt gegeben, dass sich der Bund mit 240.000 Euro von Mitteln aus dem Denkmalsonderschutzprogramm VI (Teil 2) an der Sanierung von Schloß Broich beteiligt. In einer parteiübergreifenden Initiative hatten sich hierfür die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Timmermann-Fechter und der SPD-Bundestagsabgeordnete Arno Klare für die historische Anlage in ihrer Heimatstadt eingesetzt.
„Die Finanzmittel werden dringend benötigt und sind eine wichtige Stütze für das Gesamtsanierungskonzept des Schlosses“, freuen sich die beiden Bundestagsabgeordneten. Beide engagieren sich als „Schloss-Retter“ seit langem für die Wiederherstellung der Anlage. Die Freude ist auch ganz auf der Seite der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST), die mit der Sanierung des Schlosses betraut ist.
Nach einem intensiven Auswahlverfahren hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags Gelder für eine Liste von Projekten freigegeben, die im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms VI (Teil 2) vom Bund gefördert werden sollen. Mit diesem Programm beteiligt sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland. Insgesamt stellt der Haushaltsausschuss 70,5 Millionen Euro Bundesmittel für den Denkmalschutz bereit, mit dem bundesweit 204 Denkmalschutzprojekte gefördert werden sollen. Dass Schloß Broich aus einer Vielzahl von Bewerbungen bundesweit diesen positiven Bescheid erhielt, ist eine wunderbare Nachricht.


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