Die nördliche Ringmauer am Hochschloss (R10) im Januar 2016.

Weitere Bundesmittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm bewilligt

Januar 2016: Es geht voran! Das neue Jahr startet mit einer besonders schönen Nachricht für die Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST), die für den Erhalt und die Sanierung der historischen Karolingerfestung Schloß Broich verantwortlich ist...

Die verschiedenen Bauabschnitte der Sanierung von Schloß Broich.Die gute Nachricht vorweg: Der Bund unterstützt die Sanierung des Abschnittes U 1 bis U3 – die äußere Ringmauer zum MüGa-Park einschließlich des Nordwesturms – in Höhe von 229.500 Euro mit Mitteln aus seinem Denkmalschutz-Sonderprogramm III.

Damit war auch dieser Bauabschnitt gesichert und die Arbeiten konnten ausgeschrieben werden. „Es ist davon auszugehen, dass durch diese Zuwendung die Arbeiten an der äußeren Schlossmauer zügig abgeschlossen werden können – wir sind sehr zuversichtlich“, freute sich MST-Geschäftsführerin Inge Kammerichs. Für die nördliche Ringmauer (R7-R9) waren bereits im Juni 2015 Die nördliche Ringmauer (R10) am Hochschloss zur MüGa-Seite im Januar 2016. Sichtbar sind die Übergänge vor und nach der Sanierung.Mittel in Höhe von 290.000 Euro bewilligt worden, und für die noch in Arbeit befindliche Ringmauer Innenhof (R 10) konnte die MST GmbH im Mai 2015 von nicht abgerufenen Fördermitteln 106.000 EUR aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm Die nördliche Ringmauer (R10). Hier sieht man gut den Übergang vor und nach der Sanierung.des Bundes und 58.000 EUR aus damals noch möglichen Landesmitteln einplanen.
Bereits im Jahr 2014 abgeschlossen wurde die Sanierung der Palas-Fassade und die südöstlichen Ringmauer im Sommer 2015. Die Fassaden im Innenhof von Schloß Broich sowie die historischen Turmfragmente innerhalb der Ringmauer dagegen warten noch auf ihre Fertigstellung.
Da es immer schwieriger geworden ist, anderweitig öffentliche Mittel zu generieren, hat die Bundesförderung für die Schloss-Sanierung in den vergangenen Jahren noch an Bedeutung gewonnen.

Deshalb werden nach wie vor Spender oder Unternehmen und Einrichtungen, die sich mit den Werbebannern an der Ringmauer als „Schloss-Retter“ bekennen, gesucht.


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